Marktstand

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Freitag, 10. November 2017

Selbst gestrickt - selbst getragen?


Bei Ines Meyrose im Blog durfte ich einen Beitrag posten, der sich mit den praktischen Seiten des Strickens befasst - wer trägt eigentlich, was wir stricken?
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Seit gefühlt 10 Jahren schwappt eine Welle der DIY-Blogs und Ratgebern quer durch alle Medien. Weil Stricknadeln zu mir gehören, wie Bücher und schöne Klamotten und quasi immer griffbereit liegen, nahm ich den Trend gerne auf. Ich brauchte dringend Ablenkung, mein Job ging mir auf die Nerven, eine wirkliche Alternative war nicht möglich, also besann ich mich auf mein zyklisch gepflegtes Hobby ...







hier geht es weiter.....

Freitag, 3. November 2017

Herbstgeflüster

Die lange Blogpause war nicht beabsichtigt, aber dem good-enough-job geschuldet! Und da war im Spätsommer ordentlich zu tun!
Im Hintergrund gab es keinen Müßiggang, sondern wurde heftig gearbeitet. Die neuesten Produkte kommen wöchentlich auf den Markt und gehen oft auch sofort wieder weg.
Herbstliche Beispiele:


Bax kuschelt sich mit Mohair und farbenfroh durch graue Nebelwände:




Ich bin immer noch der Schafwolle treu, dieses Mal in Kombination mit seidenweichem Alpaka. Socken gibt es von mir auch - die Reste müssen weg!


Ulla strickt wieder Feines aus Merinowolle.
Die neuen Produkte warten auf ihre KäuferInnen. Querbeet ist alles dabei: Accessoires aus Strick und Fell, sowie unikale Einzelstücke zum Anziehen. 
Wie immer, Sonnabends auf dem Karl-August-Platz in Charlottenburg!


Demnächst gehen wir auch fremd:
11. und 12. November - auf dem  Textilmarkt der Domäne Dahlem
10. Dezember - auf dem Mexikoplatz



Montag, 14. August 2017

Noch mehr Schafe

An dieser Stelle darf ich das ja verraten, das Ergebnis kann sich sehen lassen und schmälert sich nicht durch das Eingeständnis: diese Wolle lag seit Jahren bei mir im Schrank, zuvor schon Jahre bei meiner Mutter auf dem Boden. Luftdicht verpackt, versteht sich, damit keine Motte sich daran satt fressen durfte.
Die rettende Idee war Bax' Enthusiasmus und Zeitfenster für neue Aufgaben. Meine "ich muss noch dies und das stricken Liste" ist endlos lang, also war ich kurz entschlossen, mich von dem großen Plastikbeutel zu trennen.
Zwischen dem Schaf als Spender des Materials und der fertigen Jacke liegen nur 3 Etappen: Schafschur, Spinnen, Stricken + Häkeln! Das ist Wertschöpfung!
In Windeseile hat Bax ein Prachtstück daraus gestrickt und - jammern zwecklos! - bereits am Samstag auf dem Markt verkauft!
Prima Bax!
Ich hoffe, die Besitzerin hat ihre Freude an diesem wahrlich rustikalen Stück! Und wenn sie es gut verpackt über die heißen Monate im Schrank hütet, lebt es mindestens genau so lange, wie das Urmaterial!






Fotos ©Dagmar Werker

Montag, 17. Juli 2017

Wolle von Gotlandschafen

Ich bin ziemlich sicher, dass jede geübte Strickerin am liebsten mit Naturgarnen arbeitet. Für mich trifft das jedenfalls hundertprozentig zu.
Mein Fokus war daher schon lange auf reine Schafwolle gerichtet, ganz besonders auf die von Gotlandschafen, echten Inselschafen noch dazu. Die Wolle liegt schon seit dem Winter in meinem Vorratskorb. Ein anderes Projekt hat sich als überaus langwierig entwickelt, so dass ich zwischendurch eine Pause davon brauchte, um ein schnelles Erfolgserlebnis zu bekommen.


Dieses fluffig weiche Oberteil ist ein absolutes Leichtgewicht aus Lammwolle von Gotlandschafen und rutschte mir in Windeseile von der Nadel. Das Muster ist von Garnstudio DROPS-design. Das Garn ist zweifädig verstrickt, sehr weich, anschmiegsam und wärmt durch die flauschige Haardichte. Die Wolle liegt wunderbar auf der Nadel und pflegt die Hände, weil sie noch leichte Spuren von Wollfett enthält.



Der Schal ist aus Pelzschafgarn, ebenso gewonnen von glücklichen Gotlandschafen und mit nullkommanix chemisch behandelt. Im Gegensatz zum Pullunder steckt hier mehr Arbeit drin: es brauchte etliche Wochen TV-Serien-Sofaabende, um die einfädige, fest verzwirnte Wolle zu verarbeiten. Die Mühe hat sich gelohnt, der Schal ist ein Hingucker...

 


Diese Stücke und noch einige mehr sind der Auftakt für die Wintersaison, in der bei mir bevorzugt Wolle aus Skandinavien auf dem Arbeitsplan steht.